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Testumgebung
Perl und HTTP Server installieren Windows
Aufrufen eines Perl Skriptes von der Commando Ebene
Aufrufen eines Perl Skriptes im Browser

Testumgebung

Wer es nicht schafft, eine lauffähige Testumgebung aufzubauen, wird kaum CGI Programme schreiben können. Weder in PHP noch in Perl. Was früher ein Problem war, ist heute ein Kinderspiel. Wer lediglich lokal testen will und die Programme bei einem Provider hostet, ist wohl am besten bedient, wenn er den Sambar Server verwendet.
Bei der Frage, welche Perl Distribution man verwendet, hat sich die Frage zumindest unter Windows vereinfacht. Es ist de facto nur noch Distribution von Activestate übriggeblieben.

Perl und HTTP Server installieren Windows

  Die genanten Programme für die Testumgebung kann man hier downloaden:
Sambar Server download (Sambar Version 52p.exe)
Perl Distribution Activestate download (ActivePerl-5.6.1.630-MSWin32-x86.zip)

Dies Sache hat noch eine kleine Pointe. Der Sambar Server hat selber eine Perl Distribution. Mit dieser kann man schon eine Menge anstellen, sie reicht aber nicht aus, wenn mit Modulen gearbeitet werden soll, was spätestens dann der Fall ist, wenn man mit relationalen Datenbanken arbeiten will. Man installiert beide Software Pakete nach dem Schema yes, ok, next. Eine Änderung bietet sich lediglich beim Sambar Server an. Es ist wohl günstiger, ihn nach c:/sambar zu installieren und nicht nach c:/programme/sambar43 (da will er hin, das ist der Default). Die Perl Distribution von Activestate macht einen Eintrag in die Registry, so dass anschliessend die Endung pl als zu Perl gehörig erkannt wird, ein Doppelclick auf eine Datei mit dieser Endung sorgt dann dafür, dass das Programm abgearbeitet wird (kurzes aufpoppen der Dos Box). Weiter ist so gewährleistet, dass Perl Skripte in jedem x-beliebigen Ordner ausgeführt werden können. Damit der Sambar Server mit dieser Perl Distribution zusammenarbeitet muss man noch eine kleine Änderung vornehmen.

Im Ordner config gibt es eine Datei config.ini, da wiederum gibt es einen Eintrag



Perl Executable =bin/perl.exe
selbiger ist zu ändern. Er muss auf den Pfad zeigen, wo die Perl exe. von Activestate sitzt. z.B.
Perl Executable =c:/perl/bin/perl.exe
Finis operis.
Jede andere Konstellation, z.B. Apache als Server, mag didaktisch ergiebiger sein, aber das ist die schnellste.

Aufrufen eines Perl Skriptes von der Commando Ebene

Man schreibt einen Skript z.B.

print "Hallo";

und speichert das in irgendeinem Ordner unter z.B. hallo.pl. Dieser Skript sagt dann in der Dos Box ausgelöst, wer hätte das gedacht, Hallo. Um ihn aus von der Commando Ebene aus zu starten, muss man die Dos Box
(win98-> C:\WINDOWS\COMMAND.COM) oder Eingabeaufforderung (Win2000) öffnen. Dann mit cd ordner in den Ordner fahren wo der Skript liegt. Dann hallo.pl eingeben. Auf dem Schirm erscheint dann Hallo.

Aufrufen eines Perl Skriptes im Browser

Mutatis mutandis geht das auch, wenn man das Programm als CGI Programm laufen lassen will. Allerdings braucht man dann noch einen http header, also so was in der Art content-type=text/html\n\n. Der ganze Skript sieht dann so aus

print "Content-type=text/html\n\n";
print "hallo Leute";

Das speichert man unter ../sambar/cgi-bin/hallo.pl siehe Bild oben. Aufrufen kann man den Skript, in dem man in die Adressleiste des Browsers http://127.0.0.1/cgi-bin/hallo.pl eingibt. Es erscheint dann, der nackte Wahnsinn, hallo Leute.

Funktionnieren kann das allerdings nur, wenn der HTTP Server, in unserem Falle der Sambar Server, gestartet wurde. Man startet den Sambar Server durch einen Doppelclick auf sambar.exe (im Verzeichnis c:\sambar\bin\sambar.exe). In der Taskleiste blendet sich dann das Logo des Sambar Servers auf.
127.0.0.1 ist hierbei die sogenannte loop back Adresse. Hierbei handelt es sich um eine Adresse, die im Internet nicht sichtbar ist, und auf den eigenen Rechner zielt. (Bei the way: Wem das nicht passt und wer seinen eingenen Rechner gerne mit einer Domain aufrufen will, also z.B. mit www.Bananenmilkshake.de, der muss das in die Datei hosts (zu finden im Ordner Windows) eintragen. Allerdings kommt er dann mit dem Browser nicht mehr auf die Domain www.Bananemilkshake.de im Internet.)

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